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01.10.2015

Diabetes mellitus – eine Gefahr für das Augenlicht!


München (dg) 1. Oktober 2015 Eine der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland ist nach wie vor die Krankheit "Diabetes mellitus". Aktuell leben hierzulande ca. 15.000 Menschen, die an den Spätkomplikationen dieser Krankheit erblindet sind. 

Diabetiker haben ein deutlich höheres Risiko zu erblinden als Nichtdiabetiker. Tückische Augenerkrankungen wie die „Diabetische Retinopathie“ oder die „Diabetische Makulopathie“ verlaufen am Anfang in der Regel ohne Symptome und können daher nur durch regelmäßige Screening-Untersuchungen erkannt werden.

Insgesamt steigt die Wahrscheinlichkeit an einer Retinopathie zu erkranken mit zunehmender Diabetesdauer an. Nach einer Krankheitsdauer von 15 Jahren leiden ca. 15 % der Typ-II-Diabetiker an einer „diabetischen Makulopathie“. Grund dafür sind Veränderungen der kleinsten Blutgefäße, welche durch die Krankheit angegriffen und verändert werden. Dies führt zu Gefäßneubildungen oder Leckagen, die wiederum die hochsensible Netzhaut schädigen.

Rechtzeitig erkannt sind diabetische Augenveränderungen sehr gut therapierbar. Mittels Lasertherapie oder der Injektion von Medikamenten in den Glaskörper können in den meisten Fällen drohende Erblindungen und chronische Sehstörungen verhindert werden. Auch in der chirurgischen Therapie fortgeschrittener Erkrankungen wurden in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Die beste Therapie kann nur helfen, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird: Fragen Sie Ihren AugenAllianz Augenarzt nach geeigneten Maßnahmen zur Früherkennung!