Lexikon

I

IGeL

Abkürzung, steht für Individuelle Gesundheitsleistungen oder Wahlleistungen. Sind Leistungen, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Interface

Zwischenraum, hier der Bereich zwischen den inneren Hornhautanteilen und dem Flap (siehe Flap)

Intermittierendes Schielen

Zeitweilig auftretendes Schielen.

Intraokularlinse

IOL, Kunstlinse. Wird bei der Operation des Grauen Stars heute als Ersatz für die körpereigene Linse eingesetzt wird. Man unterscheidet Hinterkammerlinsen (Standard) und Vorderkammerlinsen, faltbare Linsen aus Acrylat oder Silikon und starre Linsen aus Plexiglas.

Intraokularlinsenberechnung

Berechnung der Stärke von Kunstlinsen, die im Verlauf der Kataraktoperation (Phakoemulsifikation) in das Auge eingesetzt werden. Hierzu wird die Achsenlänge des Auges möglichst exakt und auf Bruchteile von Millimetern genau mit Ultraschall oder Laser vermessen (Biometrie).

Intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM)

Bei diesem ambulanten Eingriff wird ein Medikament (VEGF-Hemmer) zur Behandlung der feuchten Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) in den Glaskörper des Auges injiziert.

Iridotomie

Chirurgisches Anlegen einer kleinen Öffnung in der Regenbogenhaut. Wird heute meist mit dem Laser (Nd:YAG  Laser) zur Behandlung von oder Vorbeugung vor Glaukomanfällen durchgeführt.

Iris

Regenbogenhaut. Sie gibt dem Auge die Farbe. Sie steuert die Pupille (Blendenöffnung), die sich, in dem sie sich vergrößert oder verkleinert, an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpasst.

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